24. Januar 2002


Schulsport-Landesfinale Judo
in Bad Driburg

Duisburger Judoka wurden Landesmeister

An der äußersten Landesgrenze Nordrhein-Westfalens, in Bad Driburg, fand das Schulsport-Landesfinale im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Judo statt. Die Realschule Duisburg-Süd hatte sich als Bezirksmeister in der Wettkampfklasse (WK) II männlich für die Titelkämpfe qualifiziert. Nach dem Rückzug des Titelträgers aus Dormagen konnte außerdem das Steinbart-Gymnasium als Zweitplatzierter der Bezirksausscheidung in der WK III männlich am Landesfinale teilnehmen.

Die Judoka der Realschule, im letzten Jahr in der WK III Teilnehmer am Bundesfinale, dominierten auch in diesem Jahr das Geschehen auf den Matten. Direkt in der ersten Begegnung wurde der stärkste Konkurrent, das Gymnasium Hürth, mit 3:2 besiegt. Hierbei gewann der DM-Dritte der Klasse bis 66 kg, Thomas Mikulski, gegen den Dritten der Deutschen Meisterschaften in der Klasse bis 81 kg, Daniel Kolgraf, trotz des deutlichen Gewichtsunterschiedes vorzeitig mit Ippon. Die weiteren Punkte holten Ralf Wilde (bis 55 kg) und Tobias Ossenberg (bis 60 kg).

Gegen die Petrus-Damian-Schule aus Warburg gewannen die Duisburger mit 4:1, wobei auch Frank Wilde (bis 66 kg) punktete. Anschließend siegten die Kämpfer der Realschule Duisburg-Süd gegen die Realschule Herten mit 3:1 und gegen die Theodor-Körner-Schule Bochum mit 4:0. Ralf Wilde und Thomas Mikulski blieben an diesem Tag in vier Kämpfen ungeschlagen. Damit hatten sich die Judoka der Realschule Duisburg-Süd nach 2001 zum zweiten Mal den Titel des Schulsport-Landesmeisters gesichert. Ein Bundesfinale gibt es für die WK II nicht.

Die Schulsport-Landesmeister in der Wettkampfklasse II männlich von der Realschule Duisburg-Süd (von links nach rechts): Ralf Wilde, Frank Wilde, Tobias Ossenberg und Thomas Mikulski

Die Judoka des Steinbart-Gymnasiums hatten im Dezember bei den Regierungsbezirksmeisterschaften erst nach einem Stichkampf knapp den Titelgewinn in der WK III verpasst. Sie erfuhren erst sechs Tage vor dem Landesfinale vom Rückzug des Bezirksmeisters. Für das kurzfristige Einspringen bedankte sich Rolf Maxeiner von der Landesstelle für das schulsportliche Wettkampfwesen in Nordrhein-Westfalen bei der Siegerehrung in Bad Driburg noch einmal ausdrücklich. Leider konnten nicht alle Gewichtsklassen besetzt werden, was die Duisburger Gymnasiasten jedoch nicht davon abhielt, sich der Konkurrenz zu stellen. Knapp mit 2:3 gingen die Begegnungen gegen das Erft-Gymnasium Bergheim und die Realschule Münster-Roxel verloren. Mit 1:4 schließlich mussten sich die Judoka vom Steinbart-Gymnasium gegen das Gymnasium Paderborn-Schloß Neuhaus und den späteren Titelträger, das Ruhr-Gymnasium aus Witten, geschlagen geben. Damit reichte es leider nur zum fünften Platz. Für das Steinbart-Gymnasium starteten Sebastian Küpper, Michael Grieß, Thomas Osowski, Nico Kasperkowitz, Christopher Claus und Felix Rosenschild.