3./4. April 2004


Internationales Turnier der
männlichen Jugend U 15
in Großenbaum

Nachwuchs-Judoka aus sieben Nationen waren zu Gast beim PSV Duisburg

Zum sechsten Mal richtete die Judoabteilung des PSV Duisburg das Internationale Turnier der männlichen Jugend U 15 aus. Ungewohnter Anblick: Die Wettkämpfe in der Sporthalle der Gesamtschule Süd in Großenbaum fanden auf den gelben und blauen Judomatten der Judo-Europameisterschaften 2003 in Düsseldorf statt.

323 Nachwuchs-Judoka aus Belgien, Großbritannien, Rumänien, Polen, Schweden, der Ukraine und aus 16 Landesverbänden des Deutschen Judo-Bundes (DJB) gingen an den Start. Damit gehört das Turnier zu den am stärksten besetzten Maßnahmen für diese Altersklasse in Deutschland.
Aus Duisburg stellte nur Ausrichter PSV Duisburg Teilnehmer. Von den sieben Kämpfern des Gastgebers konnten sich zwei Athleten unter den ersten Fünf in ihrer Gewichtsklasse platzieren. In der Klasse bis 31 kg erreichte David Luhn (Foto) das Finale. Hier unterlag er und kam auf einen ausgezeichneten zweiten Platz. Aaron Hildebrand, im Vorjahr bereits Dritter in der Klasse bis 48 kg, erkämpfte sich einen fünften Platz in der Kategorie bis 60 kg. Leider bewiesen die Kampfrichter hier im "kleinen Finale" überhaupt kein Fingerspitzengefühl und gaben Aaron fünf Sekunden vor Schluss des Kampfes eine "Rolle", die den Kampf zu Gunsten seines Kontrahenten aus Polen entschied. Dennoch hat er bewiesen, dass er sich bereits auf nationaler Ebene behaupten kann.

Peter Frese lobte den Judo-Nachwuchs

Nach dem Internationalen Turnier der männlichen Jugend U 15 kamen trotz Ferienzeit auch noch weit über 100 Judoka zum Internationalen Randori am Montag nach Duisburg (Foto oben). Zwei Stunden lang trainierten Judoka aus dem gesamten Land unter der Leitung von U 15-Landestrainer Frank Urban mit den Gästen aus Polen. Auch zwei Jugendliche aus Bremen hatten ihren Aufenthalt nach dem Turnier in Duisburg verlängert und nutzten die Gelegenheit zum gemeinsamen Training.
Als besonderer Gast konnte DJB- und NWJV-Präsident Peter Frese begrüßt werden, der auch seinen Judogi mitgebracht hatte und sich gerne vom Nachwuchs zum Randori auffordern ließ (Bild unten). Zum Abschluss lobte er den Einsatz der Jugendlichen und gab ihnen Tipps für ihr weiteres Training.

>>> Ergebnisse vom Internationalen Turnier in Duisburg